Ein Angebot der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH

Meißener Porzellan

MEISSEN® Serie: COSMOPOLITAN

Bis ins 18. Jahrhundert versuchten viele Alchimisten eifrig Gold herzustellen. Auch der sächsische Kurfürst August der Starke wollte, dass ihm jemand Gold machte. So kam ihm die Kunde, Johann Friedrich Böttger könne Gold aus Blei herstellen, gerade recht. Zusammen mit dem Naturwissenschaftler Ehrenfried Walther von Tschirnhaus widmete sich Böttger wohl oder übel dem Problem der Goldherstellung. 1708 fanden sie durch Zufall etwas ganz anderes – das erste europäische Porzellan! Das „weiße Gold“!

Der Kurfürst August der Starke erkannte schnell, dass dieses „weiße Gold“ fast denselben Wert hatte wie echtes Gold. Er holte sich aus Wien den geschickten Modelleur Johann Joachim Kändler, nach dessen Modellen heute noch Gegenstände hergestellt werden. Der Maler Johan Gregorius Höroldt sollte das das weiße Porzellan mit den schönsten Bemalungen verzieren.


Von der Erfindung zur Serienfertigung

1709 begann in Meißen die erste fabrikmäßige Herstellung von Porzellan, zu Beginn noch auf der Albrechtsburg. Später ließ August der Starke die erste Porzellanmanufaktur erbauen, von wo aus das berühmte Meißener Porzellan seinen Siegeszug durch ganz Europa bis in alle Welt antrat.
1710, durch ein Patent und Verschwiegenheit der Beteiligten streng gehütet, gelangte das Geheimnis der Porzellanherstellung nach Wien.

Die fortan gegenwärtige Konkurrenz machte es notwendig, sich sichtlich abzugrenzen. Ein Erkennungszeichen für Porzellane aus Meißen musste her: die gekreuzten Kurschwerter. Nachdem sich die Marke gegen anfänglich parallel existierende Zeichen aus Buchstaben (z.B. die Initialen „AR“ für Augustus Rex) durchgesetzt hatte, steht sie bis heute als Sinnbild für Qualität und Kunst auf höchstem Niveau.

MEISSEN® gekreuzte Schwerter

Wussten Sie, …?

Die Meissener Porzellanmanufaktur stellt mittlerweile nicht nur Geschirr und Figuren her, sondern auch Inneneinrichtung, Accessoires sowie Schmuck. Zahlreiche Kollektionen kostbarster Kreationen aus Edelmetallen, Porzellan und Edelsteinen lassen die Herzen von Schmuckliebhabern höher schlagen.


Sortiment - Meissener Porzellanmanufaktur


Eine besondere Geschichte rankt sich um den Mops, …

Meissen - Le Club du Mops

…der in der Meissener Schmuck-Kollektion „Le Club du Mops“ gehuldigt wird. Der Mops gilt als Symbol für Treue und erfreute sich im barocken Europa unter Adelsdamen großer Beliebtheit. Der sagenumwobene Mopsorden – eine geheime Freimaurerloge, der erstmals sogar Frauen angehören durften – verschaffte dem Tier zusätzliche Prominenz.

Auch August der Starke war Mopsliebhaber und stiller Verehrer des Ordens. Er schenkte seiner Geliebten, der berühmten Gräfin Cosel, seinerzeit einen Mops aus Meißener Porzellan als Zeichen seiner Liebe.