Ein Bergwerk auf dem Rücken
Ein Buckelbergwerk ist ein tragbares Modell, das Szenen des Bergbaus zeigt. Der Name beschreibt die Transportweise: Der Kasten wurde auf dem Rücken, dem „Buckel“, getragen. Mit solchen Schaustücken erklärten Vorführer auf Märkten die Arbeit unter Tage.
Bewegliche Figuren, Förderwagen und kleine Maschinen machen den Arbeitsablauf anschaulich. Der Antrieb kann über eine Kurbel oder ein mechanisches Werk erfolgen. Das Modell ist dadurch zugleich Wissensvermittlung und Beispiel für die mechanische Volkskunst des Erzgebirges.
Die Tradition lebt auch in neueren Anlagen weiter. Die Seiffener Geschichtsdokumentation nennt etwa die 2008 geschaffene mechanische Anlage von Günther Zielke. Welche Modelle heute vorgeführt werden, sollte direkt bei den Museen erfragt werden.
Bilder aus dem Weihnachtsfreu-Archiv


