Vom Fasten- zum Festgebäck
Der Christstollen gehört zu den prägenden Weihnachtsgebäcken Sachsens. Seine Geschichte führt vom einfachen Fastengebäck zum reichhaltigen Festgebäck. Der Butterbrief Papst Innozenz’ VIII. von 1491 wird mit der Erlaubnis verbunden, Butter zu verwenden.
In den sächsischen Regionen pflegen Bäckereien und Familien unterschiedliche Rezepturen. Butter, Trockenfrüchte, Mandeln und Gewürze prägen viele Varianten. „Dresdner Stollen“ ist darüber hinaus eine geschützte geografische Angabe mit festgelegten Anforderungen; nicht jeder in Sachsen gebackene Stollen trägt diese Bezeichnung.
Zum gleichmäßigen Anschneiden lässt sich der Stollen in der Mitte teilen; nach der Entnahme der Scheiben werden die Hälften wieder zusammengeschoben. Hinweise zur Aufbewahrung und Haltbarkeit richten sich nach dem jeweiligen Gebäck.
Bilder aus dem Weihnachtsfreu-Archiv

Quelle: Annaberger Backwaren GmbH


