Holzkunst mit Geschichte
Nussknacker, Räucherfiguren, Pyramiden, Engel und Bergmann gehören zur erzgebirgischen Holzkunst. Die Stücke verbinden Drechseln, Schnitzen, Sägen, Montage und Bemalung. Kleine Unterschiede in der Ausführung machen Handarbeit sichtbar.
Bergbau und Holzverarbeitung haben die Geschichte des Erzgebirges gemeinsam geprägt. Aus Gebrauchsgegenständen und Spielwaren entwickelten sich auch die weihnachtlichen Figuren und Lichtträger. Statt einer einzigen Gründungsgeschichte gibt es unterschiedliche Entwicklungen in vielen Werkstätten und Familien.
Licht ist ein verbindendes Motiv. Schwibbögen in den Fenstern, die drehenden Etagen der Pyramide und die Kerzenhalter von Engel und Bergmann greifen Lebenswelt, Glaube und die dunkle Jahreszeit auf. Wer ein Stück auswählt, kann auf Herkunft, Herstellerangabe und die Verarbeitung achten.
Bilder aus dem Weihnachtsfreu-Archiv


Björn Köhler "Große Krippe" ausgezeichnet mit dem Designpreis "Tradition und Form" 1995

