Zusammenrücken beim Hutzenabend
Beim Hutzenabend wird gemeinsam gegessen, gesungen und erzählt. Der erzgebirgische „Hutznohmd“ lebt vom Zusammensitzen und vom Austausch der Nachbarn. Handarbeit und Geselligkeit gehören dabei zusammen.
Die überlieferte Form führt in die Winterstuben der Klöpplerinnen und Schnitzer. Wer sich eine beheizte Stube teilte, sparte Brennstoff und arbeitete nicht allein. Aus dieser Verbindung von Arbeit und Gemeinschaft entwickelte sich ein Brauch, der bis heute gepflegt wird.
Auch Gaststätten und kulturelle Einrichtungen greifen den Hutzenabend auf. Ob Musik, Mundartgeschichten oder ein gemeinsames Essen dazugehören, hängt vom jeweiligen Abend ab. Konkrete Termine und Leistungen werden bei den Veranstaltern geprüft.

