Ein Tier steckt im Holzreifen
Beim Reifendrehen wird das Profil eines Tieres als umlaufende Form in einen Holzreifen gedrechselt. Wird der Reifen anschließend in schmale Abschnitte gespalten, zeigen die einzelnen Rohlinge bereits die Silhouette. Schnitzen und Bemalen geben ihnen danach ihre endgültige Gestalt.
Die Technik ist seit etwa 1800 mit Seiffen und seiner Umgebung verbunden. Sie erlaubte die Herstellung vieler ähnlicher Tierfiguren aus einem einzigen Reifen und wurde damit wichtig für die Seiffener Spielwarenproduktion.
Die Archivbildfolge zeigt Arbeitsschritte aus der Reifendreherei. Ihre Beschriftungen und die vorhandenen Bildnachweise bleiben erhalten. Welche Werkstätten aktuell Vorführungen anbieten, sollte direkt bei den Seiffener Museen oder den Betrieben erfragt werden.
Bilder aus dem Weihnachtsfreu-Archiv
Foto: Anna Werner
Foto: Anna Werner
Foto: Anna Werner
Foto: Anna Werner
Foto: Anna Werner
Foto: Anna Werner
Foto: Anna Werner




