Ein Bogen für das Licht
Schwibbögen gehören zu den bekanntesten Lichtträgern des Erzgebirges. Der älteste erhaltene Bogen wird auf 1740 datiert und stammt aus Johanngeorgenstadt. Die frühen Stücke waren aus Metall; später kamen zahlreiche Holzformen hinzu.
Bergbau, christliche Motive, Wald und Dorfleben finden auf dem Bogen Platz. Seine Form und Bedeutung werden unterschiedlich gedeutet. Die Nähe zur bergmännischen Lebenswelt und die Sehnsucht nach Licht verbinden viele dieser Erklärungen.
Heute reicht die Gestaltung von traditionellen Laubsägemotiven bis zu räumlichen und elektrischen Varianten. Bei der Auswahl zählen Verarbeitung, Herkunft und die Angaben zum sicheren Betrieb. Das Schwibbogenfest in Johanngeorgenstadt ist ein eigener Veranstaltungstermin und wird saisonbezogen recherchiert.
Bilder aus dem Weihnachtsfreu-Archiv




